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Kleinbahn Goldbeck -Werben/E

Betriebsstörungen und Unfälle

 Im Oktober 1929 entgleiste eine Lokomotive im Werbener Hafengleis, ohne dass Personen- und Sachschäden entstanden. Daraufhin ist das Hafengleis vom Deich bis zum Endpunkt gründlich überholt und mit Altschwellen besetzt worden.

Im Winter waren desöfteren leichte witterungsbedingte Betriebsstörungen zu verzeichnen. Der außerordentlich strenge Winter 1941/42 brachte aber erhebliche Schwierigkeiten in der Abwicklung des Betriebes mit sich. Immer wieder mußten vereiste Rillenschienen der Überwege und vereiste Weichen freigehackt werden, oftmals unmittelbar vor ihrer Benutzung durch Begleitmannschaften der Züge. Anfang März 1942 traten große Störungen in der Zugförderung durch starke Schneeverwehungen ein. Zur Beseitigung der Schneewehen (zum Teil in einer Länge von 250 m) hatten die Zuckerfabrik Goldbeck, die Feuerwehr Möllendorf, die Rittergüter Rohrbeck und Iden sowie die Landwirte von Behrendorf mehrfach Hilfskräfte zur Verfügung gestellt. Einige Züge mußten freigeschaufelt werden. An mehreren Tagen wurde eine Vorspannlokomotive beigegeben.

Am 24. Mai 1942 fiel ein Lokomotivführer dem Beschuß seines Zuges durch feindliche Flieger zum Opfer. Die Lokomotive selbst erhielt 42, der Gepäckwagen zwei Einschüsse. Die Fahrzeuge wurden in der eigenen Betriebswerkstatt instandgesetzt.

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