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Kleinbahn-AG Tangermünde - Lüderitz

Wie kurzlebig eine Schmalspurbahn sein kann, soll am Beispiel der sogenannten „Rübenbahn“ von Tangermünde nach Lüderitz gezeigt werden. Es handelt sich hierbei nicht etwa um eine Feldbahn, die ausschließlich der Landwirtschaft diente, sondern um eine durchaus ernstzunehmende Eisenbahn zur Beförderung von Personen und Gütern durch einen Teil der südöstlichen Altmark.

Bau und Betriebseröffnung

Ihre Entstehungsgeschichte reicht in das Jahr 1898 zurück, in dem die Altmärkische Kleinbahn GmbH. in Klötze auf die Konzession zur Verlängerung ihrer Strecke bis Diesdorf verzichtete und dafür die Erlaubnis zur Weiterführung ihrer Strecke von Vinzelberg über Demker nach Tangermünde mit einer Abzweigung von Lindstedt nach Groß Schwarzlosen erhielt. Dieses Vorhaben ist jedoch nie ausgeführt worden, da die Schmalspurbahn Klötze–Vinzelberg keine Mittel für die Erweiterung des Streckennetzes hatte.

Fast wollte es scheinen, als ob das Projekt in Vergessenheit geraten würde. Aber schon zwei Jahre nach der Jahrhundertwende war in Tangermünde eine Aktiengesellschaft gegründet worden, die die Genehmigung zum Bau und Betrieb einer 750 mm-Schmalspurbahn erhielt. Am 14. Mai 1902 war in Tangermünde die „Kleinbahn-AG Tangermünde–Lüderitz“ ins Leben gerufen worden, und bereits am 10. Oktober 1903 eröffnete sie den Betrieb auf der Teilstrecke Lüderitz–Tangermünde-Neustadt. Die Linie unterquerte in Demker die Staatsbahn Stendal–Magdeburg und erhielt am 19. Oktober 1903 dort einen Anschluß an diese Hauptbahn. Die 18 km lange Gesamtstrecke bis zum Tangermünder Gemeinschaftsbahnhof wurde am 25. Februar 1904 dem Betrieb übergeben.

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