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Zweimal Reichsbahn-64er in Epoche 4

Zum Vorbild

Wenn ich an die vergangene Herrlichkeit der altmärkischen Kleinbahnen denke, so ist die Erinnerung an die Baureihe 64 untrennbar damit verbunden. Sie war es die, ihrerseits von Dieselloks aus höherwertigen Diensten verdrängt, die Aufgabe hatte, die noch verbliebenen Privatbahndampfloks in der Altmark abzulösen. Dabei wirkten diese Maschinen mit ihren 1500 mm Kuppelraddurchmesser und einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h schon etwas überdimensioniert. Und im Vergleich mit einem fünfjährigen Dreikäsehoch waren ihre Zylinder riesig. In diesem Alter hatte ich auch das Glück, ganz allein auf dem Führerstand in der Gegend von Bismark mitfahren zu dürfen. Schlüsselerlebnis ist bis heute ein sagenhafter Halteruck irgendwo beim Rangieren, der mich fast gegen die Stehkesselrückwand geworfen hätte, wäre da nicht der starke Arm des Lokführers gewesen, der mich aufgefangen hat.

Mir sind 18 Lokomotiven bekannt, die hauptsächlich in Salzwedel und Kalbe/Milde beheimatet waren. Dabei waren, was optische Unterschiede betrifft, alle Spielarten vertreten. Der Nummernbereich erstreckte sich von der 64 007 bis zur 64 511. Als Besonderheit wiesen (fast) alle Loks eine Pulsometeranlage auf. Sie gestattete das Wassernehmen aus Gewässern und Brunnen unter Zuhilfenahme des eigenen Dampfes. Ihr Haupteinsatzgebiet stellten die Strecken Salzwedel – Diesdorf, Salzwedel – Badel – (Kalbe/Milde), Diesdorf – Beetzendorf und Beetzendorf – Kalbe/Milde – Hohenwulsch dar.

64 1052-6 in Bismark
64 1052-6 rangiert an der Ladestraße in Bismark.
(W. List/1971)

64 1401-5 in Kalbe/Milde
Von der Bühne des Kohlenkrans in Kalbe/Milde gelang diese Aufnahme der 64 1401-5.
(W. List/1971)
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