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Umbau 89 6207

Das Vorbild

Ich glaube, nur die wenigsten Mitglieder unserer Modellbahnergemeinde können sich dem Reiz einer T 3 entziehen. Sei es die geschmeidige Bewegung der Allan-Steuerung oder die fast einmalige Architektur - die T 3 ist was Besonderes. Seitdem es diese Maschine als Modell von Fleischmann gibt, bin ich von ihr fasziniert. Also mußte auch ich solch ein Maschinchen besitzen. Jedoch wollte ich das Modell in technischer Hinsicht überarbeiten und optisch dem Zustand der Epoche 3 der Deutschen Reichsbahn angleichen.

Das Vorbild meiner T3 sollte zum einen auf den Strecken der altmärkischen Kleinbahnen gelaufen sein und zum anderen eine Maschine nach Musterblatt III-4p sein, weil dann das Fleischmann-Modell verwendet werden kann.

Beim Durchsehen der mir zugänglichen Fotosammlungen und Bücher stieß ich dann auf Abbildungen der 89 6207. Und wie es der Zufall so will, fanden sich darunter zwei Fotos, die als Vorlage zum Umbau geeignet waren.

Die Lok 89 6207 wurde 1906 von Orenstein & Koppel mit der Fabriknummer 2012 an die Königliche Eisenbahndirektion Berlin geliefert. Dort erhielt sie die Bahnnummer 6167. Wenige Jahre später, 1915, kam die Maschine zur Osthavelländischen Kreisbahn. Dort lief sie unter der Nummer OHKB 1II. Nach Kriegsende und Verstaatlichung der Privatbahnen verschlug es die Lok auf die westliche Seite der Elbe. Beheimatet beim Bahnbetriebswerk Stendal, Einsatzstelle Werben, tat sie fortan als 89 6207 vor allem auf der Strecke Goldbeck - Werben Dienst. Nach 59 Dienstjahren musterte die Deutsche Reichsbahn die Lok am 15. September 1965 beim Bahnbetriebswerk Stendal aus.

89 6207 Werben

89 6207 Werben
89 6207 ist soeben mit einem Zug aus Goldbeck
in Werben/E eingetroffen.
(Slg. J. List)
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